Rudern lernen & Kurse finden

Bereits in der Antike gehörte das Rudern zum sportlichen Spektrum. Die Unterscheidung in Rudern mit einem Ruder (Skull) pro Hand und Rudern mit einem mit beiden Händen geführten Ruder (Riemen), ist deutlich jünger. Auch die Diversifikation in verschiedene Sportbootgattungen und die Trennung von Regatta- und sportlichem Freiwasserrudern ist jüngeren Datums. Seit dem 18. Jahrhundert entwickelte sich das Rudern von England ausgehend zum anerkannten Wettkampfsport. Einzige Voraussetzung für das Rudern ist es, Schwimmer zu sein. Ein fortgeschritteneres Alter ist kein Hindernis.

Rudern Anbieter und Kurse

Rudern im Detail

Die Kraft- und Ausdauersportart Rudern ist sowohl für Einzelruderer als auch in unterschiedlich großen Ruder-Mannschaften ein gesunder Ausgleichssport. Olympische Wettkämpfe werden bei Damen und Herren in Klassen vom Einer bis zum Achter mit Steuermann ausgerudert.

Im Freizeitbereich stehen häufig die kleineren Boote und nicht-olympische Disziplinen im Mittelpunkt. Für die Auswahl einer Trainingsgelegenheit oder eines Einzeltrainers ist die eigene Ambition das Kernkriterium. Jugendliche und Kinder ab acht Jahren, die mit dem Gedanken spielen, das Rudern als Leistungssport zu betreiben, sollten sich einen Trainer suchen, der über eigene Wettkampferfahrung verfügt. Dieser Hintergrund ist für eine mentale Betreuung über die reine Rudertechnik hinaus von Bedeutung.

Auf Basis langjähriger Erfahrung erkennen ehemalige Leistungsruderer am besten, welche Talente und Streckenspezialisierungen der Schülerinnen und Schüler besonders gefördert werden können, um langfristig erfolgreich in das Regattarudern einzusteigen. Wer dagegen mit dem Sportrudern eher eine Verbesserung seiner Ausdauer und ein nachhaltiges Training haltungsverbessernder Muskelgruppen erwartet, ist in Gruppen mit erfahrenen Sportlehrern als Übungsleiter mindestens ebenso gut aufgehoben.

Solche oft, aber nicht zwingend vereinsgebundenen Trainingsgruppen helfen dabei, in Teams die optimale Position im Boot zu finden. Begleitend zum Rudertraining werden in Freizeitrudergruppen gründliche Kenntnisse in Bootstechnik sowie Material- und Wetterkunde vermittelt. Ein eigener Ausbildungsbereich sind Guides und Trainer, die ausschließlich Wanderrudern, Barkenrudern oder Vorbereitungskurse für Rafting und Weißwassertouren anbieten. Hier kommen Schulungen in Nautik, Knotentechniken, Erste Hilfe und Verkehrsregeln hinzu.

Im Bereich des Wanderruderns sind auch spezielle Trainings für das Langstreckenrudern zu finden. Aufgrund der positiven Effekte auf das Herz-Kreislauf-System, den Gleichgewichtssinn und die Muskulatur ist Rudern als Freizeitsport bis ins hohe Alter empfehlenswert. Spezielle Anfänger-Trainingsgruppen für Senioren erhöhen zudem den Spaß unter Gleichgesinnten und erhalten die sozialen Kompetenzen.