Basketball lernen & Kurse finden

Ende des 19. Jahrhunderts wurde Basketball von einem kanadischen Trainer erfunden und erlebte von Beginn an eine beispiellose Erfolgsgeschichte an den nordamerikanischen Colleges. Der früher ausschließlich als Hallen-Mannschaftssport betriebene Basketball hat in jüngster Vergangenheit eine Vielzahl attraktiver Ableger entwickelt. Die ursprünglich von zwei Mannschaften mit fünf Feld- und bis zu sieben Auswechselspielern betriebene Wettkampfsportart mit komplexem Regelwerk erfreut sich seit den 1930er Jahren auch in Deutschland steigender Beliebtheit. Derzeit sollen rund 450 Millionen Menschen weltweit regelmäßig Basketball spielen.

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Basketball im Detail

Die oft zitierte Behauptung, Basketball sei ein "körperloser Sport" ist nur zum Teil richtig. Tatsächlich sind Spielerinnen und Spieler nur im Moment der Ballabgabe vor körperlichen Angriffen durch das Regelwerk geschützt. Die Verletzungsgefahr ist entsprechend nicht kleiner oder größer als in den meisten anderen Mannschaftssportarten.

Eine Verbesserung der körperlichen Konstitution und Beweglichkeit ist aus diesem Grund neben dem Üben bestimmter Spielzüge ein wichtiger Bestandteil des Basketball-Trainings. Die Positionen der Spieler werden aufgrund bestimmter körperlicher Eigenschaften vergeben. So ist der sogenannte Center grundsätzlich der größte und stärkste Spieler. Ein Spiel dauert in der Regel zwischen 80 und 100 Minuten. Die Nettospielzeit beträgt nach FIBA-Regeln 40 Minuten, die sich auf vier Viertel verteilen.

Schnelligkeit, Sprungkraft und Ausdauer gehören zu den körperlichen Grundvoraussetzungen, die im Training verbessert werden können. Zur Verbesserung der Ausdauer können außerdem zusätzliche Trainingseinheiten eingeplant werden und im Leistungsbereich ist ergänzendes Gerätetraining zum Muskelaufbau üblich. Basketball schult schon bei Kindern und Jugendlichen das strategische Denken. Ergänzend zum üblicherweise in Vereinen organisierten klassischen Basketball besteht heute die Möglichkeit, sich verschiedenen stärker auf den Freizeitausgleich gerichteten Spielarten des Basketball zu widmen.

Am bekanntesten ist der seit rund 20 Jahren bekannte Streetball, bei dem zwei Mannschaften aus jeweils drei Spielern auf einen einzigen Korb spielen. Weitere beliebter werdende Varianten sind Korbball, Beach-Basketball und der mittlerweile auch beim Publikum beliebte Rollstuhl-Basketball. Gerade als Freizeitsport sollte bei der Auswahl einer Trainingsgruppe auf die Qualifikation des Lehrers geachtet werden.

Gut ausgebildete Trainer erkennen die Gefahr möglicher Sportverletzungen durch Überanstrengung oder falsche Techniken und können gezielt gegensteuern. Die Zusammenstellung der Trainingsgruppe nach ähnlicher körperlicher Leistungsfähigkeit und homogenen Altersklassen erhöht den Spaßfaktor, der auch beim Basketball die beste Trainingsmotivation darstellt.