Studentenkredit - was muss man beachten?
28.01.2010
Studenten verfügen von jeher über geringe finanzielle Mittel. Das Bafög vom Staat und eventuelle Zuwendungen durch die Eltern reichen in den meisten Fällen nicht aus. Neben dem stressigen Studium müssen vielen Studenten Nebenjobs annehmen, um ihre Existenz zu sichern. Die Doppelbelastung führt häufig zu einer längeren Studiendauer und schlechteren Prüfungsergebnissen.
Der Studentenkredit schafft finanzielle Sicherheit
Der Studentenkredit richtet sich gezielt an die Studierenden und ermöglicht ihnen die finanzielle Absicherung ihres Studiums. Voraussetzung für den Erhalt des Kredits ist die Vollendung des 18. Lebensjahres und ein fester Wohnsitz in Deutschland. Da der Nachweis eines festen Einkommens bei Studenten naturgemäß nicht möglich ist, verlangen die Kreditgeber als Sicherheit häufig die Aufnahme eines zweiten Kreditnehmers in den Vertrag. In Fragen kommen beispielsweise die Eltern oder andere nahe Verwandte, sofern diese über eine ausreichende Kreditwürdigkeit verfügen. Die Kreditwürdigkeit kann durch ein festes Einkommen, Immobilien, Lebensversicherungen, Wertpapiere und ähnliche Vermögenswerte nachgewiesen werden.Der Studentenkredit - Das ist zu beachten
Vor dem Vertragsschluss sollte stets ein Kreditvergleich durchgeführt werden.- Die Höhe der Effektivzinsen erlaubt einen annähernd objektiven Vergleich der Angebote
- Kreditbezogene Nebenkosten vergleichen. Dazu gehören Kontoführungs- und Bearbeitungsgebühren, eventuelle Vermittlungsprovisionen und Beiträge zur Restschuldversicherung.
- Kurze Laufzeiten werden mit niedrigen Effektivzinsen belohnt.
- Die Restschuldversicherung ist nur bei hohen Kreditsummen sinnvoll. Sie haftet falls der Kreditgeber arbeitslos wird, erkrankt oder verstirbt.